Unser Weg zur
Alexander-Technik

Frank Thelen

Was hat mich nach mei­ner Kind- und Jugend­zeit geprägt?

  • Zual­ler­erst unse­re Fami­lie mit unse­ren drei Kindern
  • Mein Stu­di­um der Volks­wirt­schaft und anschlie­ßend 25 Jah­re Tätig­kei­ten in ver­schie­de­nen Managementpositionen
  • Mein Stu­di­um der Pra­xis und Phi­lo­so­phie von japa­ni­schen Kampf­küns­ten in einem Zeit­raum von über 25 Jahren
  • Im glei­chen Zeit­raum Beschäf­ti­gung mit ver­schie­de­nen, soge­nann­ten west­li­chen Metho­den der Kör­per­ar­beit, bei der die Alexander-Technik mich am meis­ten gefes­selt hat.

An der Alexander-Technik beein­druckt mich, wie naht­los sich die­se in all mei­ne Lebens­be­rei­che inte­grie­ren lässt. Wenn man von den Übungs­stun­den mit dem Leh­rer oder der Leh­re­rin absieht, ist die Alexander-Technik ein Teil der Haus­ar­beit, ein Teil des Aik­ido Trai­nings, ein Teil der beruf­li­chen Arbeit, ein Teil des Auto­fah­rens usw.. Da man nach eini­ger Zeit mit den Prin­zi­pi­en der Alexander-Technik selb­stän­dig arbei­ten kann, flie­ßen sie in alle Lebens­be­rei­che ein.

Bereits Mit­te der 90er Jah­re hat­te ich über­legt, eine Aus­bil­dung zum Leh­rer für Alexander-Technik zu begin­nen. Dies habe ich dann aber aus beruf­li­chen und fami­liä­ren Grün­den nicht getan. Umso schö­ner war es 2018 die Aus­bil­dung, gemein­sam mit mei­ner Frau zu begin­nen und 2021 erfolg­reich auszuschließen.

Petra Lorz

Es ist uns immer wich­tig zu beto­nen, dass Alex­an­der Tech­nik Leh­rer kein Heil­be­ruf ist, aber wie so vie­le ande­re AT Schü­ler bin ich zur Alexander-Technik gekom­men, weil ich per­ma­nent mas­si­ve Verspannungen/Schmerzen im Schulter- und Nacken­be­reich und im unte­ren Rücken hat­te. Alle Ver­su­che, mich davon zu befrei­en, waren nicht nach­hal­tig gewe­sen. Wie kam es zu die­sen Beschwer­den? Nach dem Abitur habe ich Volks­wirt­schafts­leh­re stu­diert, um anschlie­ßend eine Auf­ga­be in einem gro­ßen Unter­neh­men zu über­neh­men. Mein gan­zes Leben saß ich vor einem Schreib­tisch und vor einem Bild­schirm.
Mein ers­te Mas­sa­ge wegen aku­ter Rücken­schmer­zen bekam ich mit 16 Jah­ren. Natür­lich bin ich der Emp­feh­lung von Phy­sio­the­ra­peu­ten und Ortho­pä­den gefolgt und habe viel Sport gemacht, um den Rücken zu stär­ken. Aber das hat nur wenig gehol­fen und manch­mal die Pro­ble­me ver­stärkt. Spä­ter habe ich auch noch Aku­punk­tur und Osteo­pa­thie aus­pro­biert. Die Ergeb­nis­se waren zwar bes­ser — aber es blieb doch Arbeit an den Sym­pto­men. Im Sep­tem­ber 2017 kam die Wen­de für mich: Mei­ne ers­te Alexander-Technik Stun­de. Ich wer­de nie die­se Erfah­rung ver­ges­sen. Es war fast wie ein Erwe­ckungs­er­leb­nis. Mein Nacken, mei­ne Schul­ter kamen mir anschlie­ßend so leicht vor. Ich hät­te das nicht für mög­lich gehal­ten. Nach­dem ich zunächst Ein­zel­stun­den genom­men habe, ent­schloss ich mich im Febru­ar 2018 mit der Aus­bil­dung zur Alex­an­der Tech­nik Leh­re­rin im Alexander-Technik Insti­tut von Irma Hesz zu begin­nen und es ist wirk­lich kei­ne Über­trei­bung, wenn ich sage, dass dies mein Leben ver­än­dert hat.